Brevet Münsterland 18.02.2017

Der Start in die Brevetsaison begann für uns dieses Jahr in Münster. Im ersten Jahr dieses Brevetsandorts 2016 passte es terminlich ja nicht.

Durch den Hinweis im Velomobilforum, dass @ChesitophS und seine Frau Randonneure vor dem Start einladen, bei ihnen zu übernachten habe ich mich dort für den Freitag abend angemeldet.

Die Fahrt von Nordhotn mach Münster war die erste sportliche Aktivität bei abklingender Bronchitis und lief ziemlich gut. Leichter Daurregen aber keine Probleme. Es war auch die erste Testfahrt mit dem neuen Sichtkonzept, rechts eine Kontaktlinse für die Ferne, links keine Augenkorrektur um das Garmin am Lukendeckel optimal ablesen zu könne und eine Sportbrille (vom Optiker zum Austesten gestellt- Danke!) statt der normalen Gleitsichtbrille. Auch das klappte sehr gut- besser, als mit der Brille bei solchem Wetter.

Abendes gabs lecker was zu essen und viele Fahrradgeschichten gegenseitig zu erzählen. Ein großes Dankeschön für die Gastfreundschaft!

Samstag früh also die 400m zum Start, Christiane und Christoph fuhren vor und ich hatte Mühe an Christanes Trke dranzubleiben- es rappelt merkwürdig hinten im Radkasten – und fing dann auch an zu schwimmen.
Hinten platt- hatte ich in freier Wildbahn ja (zum Glück) noch nicht so oft. Wir schoben dann erst einmal zu Start, ich holte meine Brevetkarte ab und macht mich dann an die Reparatur.

Das Ventil hatte sich aus dem Schlauch gerissen- welch ein Glück, dass das nicht schon am Abend zuvor im Dukel und bei Regen passiert ist.
Alles auspacken, Milan umdrehen, Rad ausbauen ging ziemlich gut. Eine Stufe zur Auflage fand sich auch, das nächst Mal kommt auch wieder der Bug nach oben und die Lichtkanone im Heck auf den Boden- Chrsoph hat ihn bereitwillig gehalten und satbilisiert.

Bei dieser Gelegenheit habe ich dann den schweren Winterreifen runtergeschmissen und durch den ewig und drei Tage mitggefahrenene Conti GP ersetzt. Bei Wiedereinbau hat es aber einige Anläufe gebraucht, bis ich die Kette wieder richtig auf das Ritzel gebracht hatte. Reparaturdauer etwas mehr, als eine Stunde meine persönliche Startzeit ziemlich genau um 9:00 Uhr.

Er lief gut mit dem leichten Hinterreifen, richtig gut!

Auf dem Weg nach Westen ginge es im Münsterland durch hügeliges Terrain ert einmal vorwiegnd bergauf, nie wirklich steil und schließlich wurden die Höhenmeter auch wieder in Geschwindigkeit umgesetzt. Wann würde ich die ersten Randonneuere einholen?

Kurz vor Winterwijk brauchte ich viel Kraft fürs Lenke in eine Rechtskurve- da der Sommerreifen einen kleineren Durchmesser hat, als der Winterschlappen setzten die Fußhubbel noch nicht vermehrt auf. Zwar war tatsächlich die Sonne schon herausgekommen, aber ich hatte KEINE LUST auf Flicken. Einmal nachgepumpt und erst einmal weitersehen.

An der Grenze nach NL überholte ich den ersten Trupp von Mitstreitern, dann war es nach Winterwijk auch nicht mehr weit.
An der Einflugschneise war ein wirklich interessantes Shufenster bei ACE mit diversen Liegerädern bis zum back-to-back- Tandem. Ein lohnendes Ziel.

Beim Bäcker im Stadtzentrum traf ich @Gero, der kurz danach wieder auf sein ZOX stieg. Vor dem Losfahren noch einmal den Reifendruck geprüft, na klar links vorne war noch nicht platt, hattte aber spürbar nachgelassen. Aber es schien ja die Mittagssonne warm vom blauen Himmel, um die Ecke fand sich ein sonniges Plätzchen, zwei neue Schläuche hatte ich mitgenommen, den ersten also eingezogen,  gleich zwei Splitt(er) aus dem Durano gepult, aufgepumpt und los.

Nach 200m auf die Straße, dann schwimmt es rechts- womit habe ich das verdient?!
Also same procedure mit dem Durano plus, was die Standzeiten durch Reparaturen auf ca. 1,5 h getrieben hat. Inzwichen waren alle Randonneure  wohl wieder durch, aber so  tauchten immer wieder einzeln und in kleinen Grüppchen Randonneure vor mir auf- das war schön.

In Haaksbergen schon die nächste Kontrolle, der Marktplatz war noch voll von uns, in meiner Kneipe (Cafe Zeezicht, gleich am Markt das erste Haus links- nicht empfehlenswert- der Patron rauchte eine Selbstgedrehte ach der anderen, eine Suppe würde etas dauern – nächstes Mal woanders).

Das Gefrotzel à la „ich dachte die Dinger sind schnell“ konnte ich gut ertragen und ließ das Grüppchen aus drei Liegen und einem QuestXS am Ortsausgang dann auch bald hinter mir.

Bis Greven keine besonderen Vokommnisse- die Sonne verzog sich wieder hinter Wolken, es kam etwas Südwind auf. Der erste Bäcker in Greven hatte schon zu, also einen Milchkaffee bei McDoof schräg gegenüber mit einer Horde kreischender Teenies: Ihr Auto ist echt cool- das ist mein Fahrrad … … .

Von da nach Münter hatte ich mir vorgestelt, sollte es doch schnell gehen können. Thomas @knightrider und Marita hatte gesmst, dass sie im Ziel seien und wegen Lichtproblemen mit ihrem Bulli auch gleich heimfahren würden, aber mei Track kurvte da noch ganz schön über die Dörfer. Ich hatte die Angaben auf dem Garmin „noch 21“ km ja für eine Ente gehallten, weil ich zwischendurch vom Track runter gewesen war, es stellte sich dann aber doch als korrkt heraus. Also es zog sich und mänderte duch die Vororte. Irgendwann hatte ich lauter déjà vu- Erlebnisse, weil ich Gebäude und Kreuzungen wiedererkannte, an denen ich abendes zuvor auf dem Weg zu Christiane und Christoph vorbeigekommen war.

Dann hatte ich auf einmal ein déjà vu, dass ganz eindeutig vom Morgen stammte- die Landstraße nach Nottuln KONNTE nicht mehr vor dem Ziel liegen.  Und die „1“ auf dem Display des Garmin hatte auch eine ganz einfache Botschaft: Du bist voreigefahren, hah ha ha.

Also war es nicht mein Tag? drei Platten auf 200 km? Das Ziel verfehlt?

Och nöö, wie @ReneF schon kommentierte: zwei Platten sind ja für mich gar nichts. Und nach Quinoabrei und Bollo und einer lohnenden Paus für eteass smalltalk (@Gero war auch schon da, aber ganz schön alle) hatte das Garmin auch wieder Saftfür die Rückfahrt. Zu Hause hatte ich dann 305 km auf der Uhr und 10:45h mit 43 und bin eigentlich ganz zufrieden.

 

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