BRM 300 Berg. Land -revisited

Gestern hatte ich wieder einen  freien Feitag- heute einen Termin in Bonn, also Tag für eine Farradtour.

Eins der Hauptprobleme am Leben mit Zweitwohnsitz ist für mich, dass die Dinge , die man spontan braucht, „immer“ in der anderen Wohnung sind. Das gilt insbesondere für Sport- und Fahrradutensilien.
Als mir die Idee kam, die Westerwaldrunde -mit der Liege statt dem Velomobil- noch einmal in Angriff zu nehmen, war schönster Sommer- so wie heute fast wieder. Da macht einem das Fehlen von Reserveklamotten, Trinkrucksack, Regenjacke … nicht so viel aus.
Die Wettervorhersage war dagegen grottig.

Das Wetter hielt sich ausnahmsweise an die Vorhersage …

Also mit der Bahn nach Andernach und dort wieder auf den Track einsteigen.

Die Telefonkonferenz am Morgen dauerte viel länger als erwartet- wurde der Himmel währenddessen etwas heller?

Auf dem Weg zum Bahnhof Mehlem- Regen
Bei Ankunft in Andernach, eine Stunde später als erhofft- Regen.
Bis zur großen Pause in Neustadt/ Wied konnte ich meiner Liebesten texten, es habe nur einmal geregnet- durchgängig.

Also: LEL- Vorbereitungs- Brevet der besonderen Art, homebrew:
Wie viel schlechtes Wetter kann ich vertragen. Und dann noch auf der offenen Liege?
Oben lang (Winter Softshell) unten kurz (Wnderhose) ganz unten Shimano Sandalen mit handgestrickten Wollsocken- da der Regen nicht wirklich kalt war ging das erstaunlich gut.
Also nach Neuwied, dann Richtung Isenburg und dann rauf nach Stromberg- geht doch. Und ich wusste ja auch, welche Fotos ich beim letzten Mal NICHT gemacht hatte.

Leichter, als beim letzten Mal- kein Wunder, der Milan wiegt das doppelte und die erste Hälfte hatte ich mir heute ja nicht gegeben.
Strva sagt, dass ich bei allen Klettersegmenten gestern deutlich schneller war, auf den flachen Segmenten bin ich mit dem Milan natürlich viel schneller geflogen.
In Stromberg hätte ich den großen Carport am Ortseingang DOCH für meine Pause nehmen sollen- so wurde es das Bushäuschen in Nauort. Regen- und Windgeschützt, kalte Pellkrtoffen an Fleischwurst (was so noch im Kühlschrank war) und wenig Apfelsaft. Dafür brauchte ich in Ransbach-Baumbach keinen Abstecher zum Chinesen. Den Schlenker durch Montabaur fand ich viel besser. An der Kreuzung war der nasse asphalt so glatt, dass mir der Haltefuß wegrutschte- Und als die Fuhre auf der Seite lag lief eine große Pfütze aus dem Sitz- Badewanne. da kommen bald ein paar Löcher rein.

Danach hatte ich en paar déja-vues und erkannte einige Ecken wieder. Auch das Gefühl, dass die Wester(wald)wellen nervig sein können, stellte sich- milder als beim letzten Mal- wieder ein.
In Freilingen, am Feuerwehrhaus nach dem Steilstück aus dem Ort heraus hatte ich das Gefühl, gleich in Roßbach und somit an dem Stück zu sein, wo im April meine Tour zu Ende war, aber da kamen ja nocht etlich Abschnitte, die ich nicht mehr im Gedächtnis hatte:  am Dreifelder Weiher entlang, nach Hachenburg rauf, durch die ätzende Baustelle (der Schotter auf der Liege noch blöder, als im Milan). Frustrierend, wen man dort nach dem ganze Geacker wieder auf Straßen einbiegt, die in wenigen km nach Neuwied führen …

Ja und dann kam Roßbach, den Aufstieg hatte ich ja noch selbst getreten, die Abfahrt dann im lecker warmen Polizeiaute hinter mich gebracht- und an viele der nachfolgenden Abschnitte erinnerte ich mich auch- hier war der Taxifahrer mit mir langgeheizt.

Das idyllische Wiedtal war für mich eine echte Entdeckung, da muss ich noch enmal hin, gern auch mit meiner Liebsten und dem Tandem und viel Zeit.

In Neustadt /Wied wollte ich eine größere Pause machen. Das Streckenprofil zeigte dahinter noch einen großen Anstieg, das Garmin lief schon auf Reserve und ich hatte Hunger.
Ursprünglich war die Idee, Kaffee und Kuchen, aber es war fast 19:00 Uhr geworden, also richtig essen.
Das Restaurant am Sportplatz hatte draußen eine Schirm für Rad und drinnen Platz und zwei Kaminfeuer (auf den Fernsehschirmen). Die Gnocchi ware sehr mächtig, wollten schon nicht richtig runter und saßen mir dann beim Anstieg nach Vettelschoß quer im Magen- wieder was gelernt. Oben ankegkommen verabschidete sich das Garmin dann ganz und so fuhr ich den Schilder nach Neuwied (grrr) und besonders zur Autofähre nach Linz hinterher.

Übrigens. Nach dem Essen regnete es nicht mehr, Wolken und Dunst machten über dem Rheintale ien tolle Stimmung

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Langsam wurd es auch dunkel, ein besonderer Reiz bei der Steilabfahrt nach Linz hinunter. Beim Warten auf die Autofähre fielen noch einmal ein paar Tropfen.

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Den Weg von Remagen kenn ich ja (zum Glück, die Kurven auch am Rheinufer sieht man sonst im Dunkeln oft nicht wirklich gut.

Noch ein romantische Blick auf  Drachenburg und Drachenfels und die Badewanne hatte mich.

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Fazit:

Das Ding hatte ich – immernoch / schon wieder – unterschätzt

Die Antwort auf Rainer Paffraths Frage am Start: Bei dieen Profilen bin ich definiiv einer von den Langsamen

Die Liege braucht neben den Drainagen in Sitz auch vor lngen Brevets auch eine Kopfstütze.

Ein Regentag auf de Rad? Na und irgendwann scheint auch wider die Sonne. Irgendwann etwas trockenes Anziehen rettet den Abend.

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